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Legendäre Kuriositäten im Sport

In der Sportgeschichte gab es immer wieder Vorkommnisse, welche nicht mehr aus dem Gedächtnis der Zuschauer zu streichen sind. Auch nach mehreren Jahren kommen die Leute bei Betriebs- oder Familienfeiern auf besondere Kuriositäten im Sport zurück. Auch einige Fernsehsender nehmen diese Ereignisse zu Anlass, in einer speziellen Sendung über die ungewöhnlichen Vorkommnisse zu berichten.

Das umgefallene Tor

Am 1. April 1998 kam es zum berühmten Umsturz eines Tores in Madrid. An dieser Stelle wird ausdrücklich betont, der Bericht über dieses Ereignis ist kein Aprilscherz. An diesem Tag standen sich die Mannschaften von Real Madrid und Borussia Dortmund im Santiago-Bernabéu-Stadion gegenüber. Vor dem Anpfiff kletterten einige spanische Fans auf einen Schutzzaun, an welchem auch das Tor befestigt war. 20:44 Uhr knickte der Zaun und warf das Tor mit um. Jetzt war kein Anpfiff möglich und die Spieler Trainer gingen wieder in ihre Kabinen. Mehrere Versuche das Tor wieder aufzustellen scheiterte und es dauerte geschlagene 76 Minuten, bis ein Ersatztor herangeschafft und aufgebaut wurde. Weltweit konnten die Fernsehzuschauer beobachten, wie chaotisch die Bemühungen waren, das umgefallene Tor aufzurichten. Für RTL sollte Marcel Reif von dem Spiel berichten. Da es rechtliche Probleme mit der Ausstrahlung der Werbung gab, wurde Günther Jauch zugeschaltet. Beide Moderatoren überbrückten die Panne im Fußball derartig brillant, dass sie mit dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet wurden. Als das Tor stand und der Schiedsrichter seine Überprüfung abgeschlossen hatte, erfolgte der Anpfiff nach 76 Minuten. Borussia Dortmund gewann mit 2 zu 0. Real Madrid legte keine Beschwerde bei der UEFA ein.

Das Wembley-Tor

Eines der umstrittensten Tore war bei der Weltmeisterschaft im Jahr 1966 gefallen. Im Wembley-Stadion standen sich am 30. Juli die deutsche und die englische Nationalmannschaft gegenüber. Der englische Spieler Geoff Hurst schoss auf das Tor und der Ball prallte von der Querlatte senkrecht nach unten auf die Torlinie und sprang danach aus dem Tor. Der Schiedsrichter erkannte nach Zeichengebung mit einem der Linienrichter das Tor an und es stand nun 3 zu 2 für England. Das Weltmeisterschaftsspiel endete für die englische Mannschaft mit 4 zu 2. Die deutsche Mannschaft war mit dieser Entscheidung nicht zufrieden und es wird immer wieder unter den Fans und in den Medien über die Rechtmäßigkeit diskutiert. Viele Menschen aus Deutschland sehen heute noch eine Fehlentscheidung durch den Schiedsrichter. Wäre das Tor nicht anerkannt worden, so wäre eventuell Deutschland Weltmeister im Jahr 1966 geworden. Seit Jahren wird über die elektronische Tormessung im Fußball gesprochen, welche bestimmt in den kommenden Jahren zur Anwendung kommen wird. Übrigens wurde in England über das Wembley-Tor wesentlich weniger geredet, wie in Deutschland. Die Engländer zählten dieses Ereignis zu den umstrittenen Geistertoren.

Anmerkung: Durch die bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien eingeführte Torlinientechnologie wird ein solches Tor wohl nicht mehr vorkommen ;-)

Das Käserennen

Eine der ausgefallenen Sportarten ist das Käserennen. In der Grafschaft Gloucestershire in England rollen die Menschen einen großen Käselaib einen steilen Hang hinunter. Mutige Teilnehmer rennen dem Käse hinterher und rollen teilweise selbst den Hang hinunter. Das Ziel des viertägigen Spektakels ist, es soll der Käse gefangen werden, was bis jetzt noch niemanden gelungen ist. Die Menschen bringen sich oft selbst in Gefahr und Verletzungen sind an der Tagesordnung. Schon vor zweitausend Jahren jagten die Römer einen rollenden Käse hinterher.

Empfehlungen und Freunde

Tipp für 'ne schöne Sache am Rhein bei Wiesbaden: mit netten Freunden einen Bootstörn machen.

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